Viele Grüße aus Northeim - diese Bilder gingen in die Welt!
|
Postkarten aus Northeim - starten wir mit einer 'idealistischen' Karte:
|
Sie zeigt die Fachwerkpartie in der Hagenstraße, im Hintergrund der Turm der St. Sixti-Kirche. Das erste Haus am rechten Rand wurde vor einer Reihe von Jahren durch den CVJM restauriert. P.S.: Man beachte den Schlagschatten im Vordergrund: Eine kleine Zutat zur idealen, sonnigen Darstellung - dafür muss die Sonne im Norden stehen: ein Beweis mehr, wie außerordentlich die Stadt Northeim ist!
|
|
|
...und als Kontrast dazu eine Photographie aus der automobilisierten Zeit (schätzungsweise Anfang der 60er Jahre - wenn man nach den Autos geht).
|
Ein kleines Stück weiter unten (PKW-Vermutung: ebenfalls Anfang 60er Jahre) finden wir die Alte Wache; vor den Schaufenstern des Spielwarengeschäfts daneben habe auch ich so manche lange Minute gestanden. Im Zuge der Stadtsanierung wurde das 'unhistorische' Geschäft schließlich entsorgt (siehe auch eine der nächsten Karten).
|
|
|
In der späten Nachmittagssonne liegt hier das Hotel 'Deutsches Haus' (Originalzitat auf der Rückseite: Ein Haus mit seiner eigenen Gastlichkeit) an der Haupt- und Durchgangsstraße - zu der Zeit noch ganz in Kopfsteinpflaster. An der linken Seite - leider nicht mehr im Bild - die kleine Trinkstube des Hotels, das 'Deutsche Eck' (da brauchte man nicht nach Koblenz!), in dem ich etliche '6.Stunden' während meiner Schulzeit verbrachte - unvergessen die Bedienung mit Onkel Heinrich und Elisabeth, aber das sind ganz andere Geschichten.....
|
Auch diesmal die Alte Wache auf zwei Photos zu erkennen, nachdem 20 Jahre später (ca. 1980) die Verkehrsplanung oben auf dem Treppchen stand: die übersichtliche Mühlenstraße ist aber inzwischen der Fußgängerzonen-Ära gewichen und vor der Alten Wache hat sich wieder ein Marktplatz eingefunden. Nichts ist doch so beständig wie die Veränderung...
|
|
|
Neben dem Marktplatz bildet der Münsterplatz die zweite 'Lichtung' in der Kleinstadt: beide Plätze sind der Nicht-Existenz von Bauten zu verdanken. Zum einen dem Northeimer Münster - das nie gebaut wurde -, zum anderen dem Northeimer Rathaus, das nach einem Brand im 19.Jahrhundert nicht wieder errichtet wurde. Zwischen den beiden Aufnahmen liegen nicht allzu viele Jahre - allerdings fehlt auf beiden Karten das nach meiner Meinung wichtigste 'Bauwerk' des Platzes......
|
|
....- nicht St. Spiritus (dazu später), sondern ein umgebauter Jahrmarkts-Verkaufswagen, der neben dem Photographen gestanden haben muss. Dort gab es für 30 Pfennige (= 1x Helfen beim Abwaschen) Falk, den ritterlichen Held - jede Woche neu als kleines Piccolo-Heftchen. Und dazu noch jede Menge anderer Helden - doch so oft konnte man gar nicht zuhause helfen.....und das ist noch eine der weiteren Geschichten.......
|